Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

1

Dienstag, 16. März 2010, 17:55

Geschwindigkeit und Masse -

Hallo,

ich benötige dringend Hilfe für die nachfolgende Aufgabe.



Angenommen in einem kleinen Schlagloch auf der Strasse liegt eine Flasche - ein Auto (ca. 1000Kg) rollt langsam mit einem Rad über die Flasche, theroretisch wirkt also ein Druck von 250 Kg auf die Flasche ein. Wenn das Auto jetzt mit 30 / 50 oder 100 km/h über die Flasch rollt welcher Druck wirkt jetzt auf die Flasche ein ? wie kann ich das berechnen ?



Danke für die Unterstützung eines NICHTPHYSIKERS
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 6. Mai 2009

Beiträge: 75

Physikwissen: Gymnasium Leistungskurs

2

Dienstag, 16. März 2010, 18:06

Druck ist der Quotient aus der Kraft (die auf die Fläche wirkt) und Fläche. Also p=\frac{F}{A} = \frac{mg}{A_{\mathrm{Flasche}}} mit m=\frac{m_{\mathrm{Auto}}}{4}

Es ist dabei egal, wie schnell das Auto ist, der maximale Druck ist derselbe - aber: dadurch, dass das Auto schneller ist, wirkt auf die Flasche nur kurz die Kraft, da aber das Gewicht des Autos (und das Gewicht bestimmt ja die Kraft) und die Fläche gleich bleibt ändert sich nur die Dauer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FortuneFaded« (16. März 2010, 18:14)

  • Zum Seitenanfang

Öhm

Moderator

Registrierungsdatum: 5. September 2008

Beiträge: 1 540

Physikwissen: Physikstudium

Wohnort: everywhere is just a journey away

Beruf: Jäger des verlorenen Schatzes

3

Dienstag, 16. März 2010, 18:15

Hallo und willkommen in diesem Forum,

die Komplexität der Antwort hängt von der Art des Schlaglochs ab. Druck verlangt, dass die Kraft normal, d.h. senkrecht zur Oberfläche steht. Damit muss - bereits bei deinen Überlegungen - das Schlagloch so sein, dass die Flasche quasi perfekt eingebettet liegt.

Ich glaube auf den ersten Blick, dass es nicht sehr sinnvoll ist sich hier physikalische Zusammenhänge zu überlegen, wenn man nicht spezifiziert hat, welcher Geometrie das Problem zugrunde liegt.

Wobei das ganze wirklich stark, sehr stark vereinfacht wird, wenn das Schlagloch die Flasche perfekt einbettet, aber das ist dann doch eine sehr unrealistische Beschreibung.

Natürlich könnte man auch gleich in voller Allgemeinheit Theoretische Physik los feuern, aber dann kommt eine Antwort, die man einem Nicht-Physiker nicht auferlegen sollte. Deshalb "reicht" es aus den Spezialfall zu untersuchen, an den du dachtest als du diesen Thread erstellt hast.

Gruß
On a sexy problem sheet there are maximal   \color{red} {  \mathrm{n} + \pi  +  \gamma  + \mathrm{e},  ~ \mathrm{n} \in  \mathbb{N}^{*} points to achieve.

Exercises with transcedent number of points are facultative nuts. As is generally known, nuts are nourishing.
  • Zum Seitenanfang

Registrierungsdatum: 6. Mai 2009

Beiträge: 75

Physikwissen: Gymnasium Leistungskurs

4

Dienstag, 16. März 2010, 18:25

Dass die Fragestellung wohl auf ein stark vereinfachtes Problem hinzielt, lässt sich ja schon an seiner Aussage vermuten, dass bei einer Gesamtemasse von 1000kg auf die Flasche 250kg*g wirken.
  • Zum Seitenanfang

lambda

Moderator

Registrierungsdatum: 12. Oktober 2007

Beiträge: 1 605

Physikwissen: Gymnasium Leistungskurs

Wohnort: Hessen

Beruf: Das, was man als Interessierter in der Zeit zwischen Abi und Studium so macht.

5

Dienstag, 16. März 2010, 18:29

Der Thread-Ersteller gibt im Profil "kein Vorwissen" an. Zu mal sagt er "Danke für die Unterstützung eines NICHTPHYSIKERS".

Aber Öhm hat ja nru eine Nebenbemerkung gemacht.
somewhere, something incredible is waiting to be known. (Carl Sagan)


\\ \\ \colorbox{white}{$\textcolor{black}{R_{\mu\nu}-\dfrac{1}{2}g_{\mu\nu}R=\kappa  T_{\mu\nu}}$}

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »lambda« (16. März 2010, 18:32)

  • Zum Seitenanfang

Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

6

Dienstag, 16. März 2010, 18:41

Das hilft mir nicht wirklich

Erst einmal danke für die schnellen Antworten, die mir aber nicht helfen.



Wenn ich jetzt die Flasche gegen eine Art Hebel, der an einem Ende 5cm senkrecht aus der Fahrbahn ragt austausche, an dem ein Druckmesser angeschlossen ist, würde ich doch unterschiedliche Drücke bei verschidenen Geschwindigkeiten messen ? oder nicht ?



Wenn das Auto langsam gegen eine Wand rollt habe ich evtl. Kratzer an der Stossstange - kommt er dagegen mit 50 km/h .... ist er Schrott.

8|
  • Zum Seitenanfang

Öhm

Moderator

Registrierungsdatum: 5. September 2008

Beiträge: 1 540

Physikwissen: Physikstudium

Wohnort: everywhere is just a journey away

Beruf: Jäger des verlorenen Schatzes

7

Dienstag, 16. März 2010, 18:56

Das sind erstmal zwei völlig verschiedene Probleme. Dein crash gegen eine Wand hat mit deiner ursprünglichen Frage nichts zu tun, egal ob du mit einem, oder Hundert Kilometer pro Stunde gegen die Wand fährst. Der Grund ist der, dass sich die Gewichtskraft die der Wagen auf die Straße bringt und die zugehörige Reaktionskraft aufheben und somit nur noch Kräfte in Bewegungsrichtung wirken und man stellt dann eine Kräftebilanz auf, in welcher die Reibungskraft eingeht, aber nicht mehr die Gewichtskraft. (Vollbremsung aber bitte nicht auf der Flasche)

Ferner:

Wenn du die Flasche aus dem perfekten Schlagloch hinaus nimmst und durch deine Apparatur ersetzt, so hast du ein völlig anderes Problem, denn denke daran was ich oben schrieb: Die Kraft beim Druck muss normal wirken.
Damit befindet man sich dann ganz schnell wieder voll in der Physik der elastischen Medien und zwar ganz tief drinnen und das hat nicht mehr viel, bis gar nichts mehr mit der ursprünglichen Frage zu tun.

Gruß

p.s.
Rein aus den Eigenschaften von dem Material aus dem Reifen sind wäre es natürlich interessant eine Punktbremsung exakt auf der eingebetteten Flasche zu machen, aber das führt zu weit :)
On a sexy problem sheet there are maximal   \color{red} {  \mathrm{n} + \pi  +  \gamma  + \mathrm{e},  ~ \mathrm{n} \in  \mathbb{N}^{*} points to achieve.

Exercises with transcedent number of points are facultative nuts. As is generally known, nuts are nourishing.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Öhm« (16. März 2010, 19:03)

  • Zum Seitenanfang

Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

8

Dienstag, 16. März 2010, 19:13

Darum "Nichtphysiker"

Da hätte ich meine Frage wohl gleich mit dem Hebel und nicht mit der Flasche gestellt.

Ich wollte mit der Flasche nur einen Gegenstand darstellen, auf den die Kraft eines Fahrzeuges wirkt.



Also, ein Hebel ragt mit einem Ende 5cm in 45 Gradstellung in Fahrtrichtung aus der Fahrbahn. Ein Rad mit einem Gewicht von 250 Kg rollt mit 10 - 20 - 50 km/h über diesen gleichschenkligen Hebel - welche Kraft (in Kg) wirkt jetzt am anderen Ende des Hebels.



Ich habe keine Vorstellung davon, wie soetwas berechnet werden kann - bin aber im Gegensatz zu meiner Frau der Meinung, dass die Kraft mit höherer Geschwindigkeit ansteigt.

Wer hat jetzt recht ? und wie kann es von einem "Nichtphysiker" Berechnet werden ? *wand*

Tut mir leid, wenn ich mich in meiner 1. Fragestellung nicht richtig ausgedrückt habe.
  • Zum Seitenanfang

Öhm

Moderator

Registrierungsdatum: 5. September 2008

Beiträge: 1 540

Physikwissen: Physikstudium

Wohnort: everywhere is just a journey away

Beruf: Jäger des verlorenen Schatzes

9

Dienstag, 16. März 2010, 19:28

Okay :)

Gegenfrage: Ist der Hebel starr, also ist davon auszugehen, dass er in guter Näherung so gebaut ist, dass Deformation vernachlässigbar ist?
Wie z.B. diese fiesen Teile die am Zoll ausfahrbar zu finden sind, damit die Reifen zerstört werden, wenn man über die Grenze rasen will?

p.s.

bin aber im Gegensatz zu meiner Frau der Meinung, dass die Kraft mit höherer Geschwindigkeit ansteigt.


Ich habe unter der Bedingung, dass der Hebel starr angebracht ist und den Belastungen stand hält nochmal kurz darüber nachgedacht und kann dir sagen, dass du recht hast, nicht deine Frau. Mit steigender Geschwindigkeit wird auch die auf den Hebel einwirkende Kraft größer. Die Geschwindigkeit ist aber nicht die einzige signifikante Größe hierbei.

In die Rechnung gehen primär neben der Geschwindigkeit auch der Radius des Reifens ein, die Höhe des Hebels von der Straße und die Masse des Autos versteht sich. Ergänzend kann man auch Reibung einbauen und eine realistischere Newton Bilanz aufstellen, was aber über deine Frage hinaus geht.

Wenn du willst und ich etwas Zeit habe, schreibe ich wieso das so ist.

Gruß
On a sexy problem sheet there are maximal   \color{red} {  \mathrm{n} + \pi  +  \gamma  + \mathrm{e},  ~ \mathrm{n} \in  \mathbb{N}^{*} points to achieve.

Exercises with transcedent number of points are facultative nuts. As is generally known, nuts are nourishing.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Öhm« (16. März 2010, 19:46)

  • Zum Seitenanfang

Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

10

Dienstag, 16. März 2010, 20:20

Danke !!

Danke für Deine Mühe !!



Es würde mich aber trotzdem interessieren, wie das berechnet werden kann und welche Kraft da am Hebel wirkt.

Sagen wir der Hebel ist nicht starr, sondern in der Mitte gelagert - eine Hälfte ragt 5 cm aus der Fahrbahn in einem Winkel von 45 Grad in Fahrtrichtung. Die andere Hälfte ist mit einer Zugfeder (200Kg) befestigt. Wenn jetzt das Rad (normaler Autoreifen ca. 65cm Durchm.) sehr langsam über den Hebel rollt, kommen 250Kg (Rad) auf 200Kg (Zugfeder) - der Hebel bewegt sich langsam nach unten bis auf Fahrbahnhöhe.



Wieviel Kg drücken jetzt hauf den Hebel, wenn das Rad 10 - 20 oder 50 Km/h fährt.



Ich hoffe,dass ist nicht zuviel verlangt :wacko: mich würde der Lösungsweg (verständlich und nachrechenbar) interessieren.



DANKE FÜR DIE MÜHE !!!!!!!
  • Zum Seitenanfang

Öhm

Moderator

Registrierungsdatum: 5. September 2008

Beiträge: 1 540

Physikwissen: Physikstudium

Wohnort: everywhere is just a journey away

Beruf: Jäger des verlorenen Schatzes

11

Dienstag, 16. März 2010, 20:37

RE: Danke !!

Auch das sollte noch nicht so wild zum beschreiben werden, aber



Sagen wir der Hebel ist nicht starr, sondern in der Mitte gelagert - eine Hälfte ragt 5 cm aus der Fahrbahn in einem Winkel von 45 Grad in Fahrtrichtung. Die andere Hälfte ist mit einer Zugfeder (200Kg) befestigt. Wenn jetzt das Rad (normaler Autoreifen ca. 65cm Durchm.) sehr langsam über den Hebel rollt, kommen 250Kg (Rad) auf 200Kg (Zugfeder) - der Hebel bewegt sich langsam nach unten bis auf Fahrbahnhöhe.



zeichne bitte eine Skizze und lade sie hier hoch, denn ich könnte mir schnell was anderes darunter vorstellen als du meinst... Um Missverständnisse zu vermeiden wäre das sehr ratsam.

Gruß
On a sexy problem sheet there are maximal   \color{red} {  \mathrm{n} + \pi  +  \gamma  + \mathrm{e},  ~ \mathrm{n} \in  \mathbb{N}^{*} points to achieve.

Exercises with transcedent number of points are facultative nuts. As is generally known, nuts are nourishing.
  • Zum Seitenanfang

Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

12

Mittwoch, 17. März 2010, 07:49

Skizze

Hier eine Skizze
»Concept« hat folgendes Bild angehängt:
  • Skizze.jpg
  • Zum Seitenanfang

Concept

Benutzer

Registrierungsdatum: 16. März 2010

Beiträge: 6

Physikwissen: Kein Vorwissen

13

Samstag, 20. März 2010, 09:14

Hallo ?

Äh - hab ich was falsch gemacht ?

Sollte Skizze hochladen - und tagelang keine Antwort ?



Oder ist die Sache zu kompliziert ?
  • Zum Seitenanfang

Ähnliche Themen